Betreuungssozietät

„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“
(Artikel 1 Absatz 1 Satz 1 Grundgesetz)

Kann ein Volljähriger auf Grund einer psychischen Krankheit oder einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung seine Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht besorgen, so bestellt das Vormundschaftsgericht auf seinen Antrag oder – insbesondere auch bei geistigen Gebrechen – von Amts wegen für ihn einen Betreuer.
(Paragraph 1896 Absatz 1 Bürgerliches Gesetzbuch)

Die rechtliche Betreuung dient der Regelung der Rechtsstellung psychisch kranker und körperlich, geistig oder seelisch behinderter Personen. Sie ist an die Stelle der früheren Entmündigung, der Vormundschaft über Erwachsene und der Gebrechlichkeitspflegschaft getreten.

Das Betreuungsrecht regelt, wie und in welchem Umfang für eine hilfebedürftige Person vom Gericht eine Betreuerin/ein Betreuer bestellt wird. Das Gericht legt den Umfang fest, in dessen Rahmen die fremden Angelegenheiten zu regeln sind.

Das Betreuungsrecht dient dazu, den betroffenen Personen den notwendigen Schutz und die erforderliche Fürsorge zu gewähren, ihnen zugleich aber auch ein größtmögliches Maß an Selbstbestimmung zu erhalten.


Das Betreueramt mit menschlicher, sozialer und fachlicher Kompeten auszufüllen, ist unser Ziel.